Fremdsprachen in der Werbung

Dienstag, 15. Juli 2008 | Autor:

Fremdsprachen in der Werbung

“powered by Emotion”, “We want to entertain you”, und viele weitere Phrasen, die wir mit Englischkenntnis übersetzen können. Aber verstehen wir sie auch? Nein, zeigen aktuelle neurologische Studien, die die Wirkung von Sprache im menschlichen Gehirn untersuchen.

Worte sind für uns mehr also nur der semantische Gehalt dieser Information. Worte besitzen eine emotionale Wertung. Mit jedem Wort, welches wir hören, verbinden wir eine Erfahrung! Diese muss uns nicht mehr bewusst einfallen, aber sie hat dazu geführt dem Wort eine unbewusste Bedeutung zu geben. Wir reagieren gänzlich anders, wenn eine Person sagt: “Ich liebe dich!” als “I love you”! Sie kennen zwar die Übersetzung, verbinden aber nicht die gleichen Erfahrungen mit diesem Wortlaut! Erst recht nicht, wenn Sie die Sprache nicht verstehen ;-)

Was heißt das für die und Ihr im Rahmen der ? Wenn sie versuchen Ihre Marke emotional einzufärben, verwenden Sie keine Fremdsprache, außer die Sprache an sich besitzt bereits eine emotionale Wertung, die Sie beabsichtigen.

Michael Proksch
Ihr Spezialist für Kundenpsychologie

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Brauche ich eine Zielgruppe?

Dienstag, 15. Juli 2008 | Autor:

Brauche ich eine Zielgruppe?

Ich möchte jeden , die jungen und alten, die armen und reichen, die dicken und die dünnen!” Ich kenne diese Aussage sehr gut. Viele meiner Kunden versuchen mir damit ihre Unternehmensausrichtung zu vermitteln. Diese Einstellung wird oft fortgeführt im , welches versucht wird auf jeden Kundenwunsch zuzuschneiden. Dass es psychologisch aber einfacher und viel effektiver wäre für den Kunden ein knappes und einfach verständliches Produktangebot bereit zu stellen, glaubt man mir selten. Umsätze steigen, Ihr ist einfacher und für Ihren Kunden ist es einfacher Ihr gedanklich einzuordnen.

Haben Sie ein gutes Gefühl zu einem Arzt zu gehen, der auch Ihren Rasen mäht? Zu einem Anwalt, auf dessen Auto geschrieben steht:”Rechtsberatung, Hausmeisterservice, Computerreparatur” ?

Sehen Sie es als einen effektiven Marketing-Ratschlag im Sinne der : Gestalten Sie Ihr Angebot kurz und auf wenige Produkte-/gruppen begrenzt.

Michael Proksch
Ihr Spezialist für Kundenpsychologie

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Wie Ihr Kunde sich orientiert

Dienstag, 15. Juli 2008 | Autor:

Wie Ihr Kunde sich orientiert

Eine der wichtigsten Punkte bei dem Aufbau eines Geschäftes besteht darin sich darüber im Klaren zu sein, wie Ihr Kunde denkt? Wie er sich in Ihrem Geschäft orientiert?

Ihr Kunde wird immer den leichtesten Weg nehmen, den er bereits gewöhnt ist. Er wird Unsicherheiten aus dem Weg gehen und nach Orientierungspunkten suchen, mit denen er sich zurecht findet.

Lassen Sie es mich an einem Beispiel verdeutlichen:
Sie ziehen in eine fremde Stadt. München! Sie ist Ihnen vollkommen undbekannt und als Student ohne Hilfe sind Sie vollkommen “aufgeschmissen”, weil Sie keine Orientierung besitzen. Wie verhalten Sie sich? Da Sie mit dem Zug anreisen, ist Ihr Hauptorientierungspunkt der Bahnhof, da dieser die Verbindung nach hause darstellt. Alle weiteren nächsten Punkte, wie Ihre “Studentenwohngemeinschaft” oder Ihr Universität verbinden Sie über den Bahnhof.

Dieses Beispiel zeigt, wie Sie gedanklich, wenn auch nicht unbedingt bewusst, ein Netz um Hauptorientierungspunkte spannen. Also achten Sie darauf, wenn Sie Ihren Laden gestalten, Ihre absegnen, Ihrem Ihr Produkt beschreiben oder Ihren Mitarbeiter schulen.

Michael Proksch
Ihr Spezialist für

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Zielgruppen beißen sich

Montag, 14. Juli 2008 | Autor:

Zielgruppen beißen sich

Aufgrund der Verunsicherung, was das Thema Zielgruppe betrifft, möchte ich Ihnen und meinen Seminarteilnehmern noch ein paar Anregungen auf den Weg geben.

Lassen Sie mich ein Beispiel aus zweierlei Perspektive ansprechen:
Stellen Sie sich vor Andreas W. 65 Jahre alt, gerade in Rente gegangen, die Kinder sind aus dem Haus, er sucht nach einem Hobby, welches Ihm einen Sinn für einen geregelten Tagesablauf beschert. Er plant den Weg in ein , um etwas für seine Motivation und Gesundheit zu tun.

Sie sind die/der Geschäftsführer/-in eines Fitnessstudios namens “Family In”. Sie haben diesen Namen und Ihre Angebote so gewählt, dass Sie alles bieten können, von Kinderfitness mit Betreuung über den ganzen Tag hinweg, über Müttertraining bis zu einem extra Rentnertarif für unseren Anreas W.

Was Sie allerdings nicht bedacht haben, dass Ihre Rentner nicht in einer Stunde fertig sind, sondern das Studio im Gegensatz zu vielen anderen Besuchern jüngeren Alters, als eine tagesfüllende Aufgabe ansehen. Sie verbringen also 2-3 Stunden an Geräten, beim Schwatz mit Altersgenossen und belegen ewig Ihre Sauna. Zahlen aber regelmäßig, sind genügsam und bringen mit. Diese möchten aber kein Kindergeschrei, getobe und getöse, ständig verstellte Fitnessgeräte und sicherlich keine Mütter, die rufen “Hansi, das gehört nicht dir, lass das liegen!”

Die Konsequenz besteht darin, dass Ihre sowieso viel zu wenigen Mütter, die das der Ganztagsbetreuung finanziell gar nicht tragen können, Ihre viel wichtigere und finanzkräftigere Zielgruppe der Rentner verjagen.

Sehen Sie es nicht als Nachteil sich für eine Zielgruppe zu entscheiden. Sie wissen fortan, wer Ihr Kunde ist! Sie können auf die Bedürfnisse dieses eingehen, sparen Kosten bei der , da Sie zielgenau Ihren potentiellen ansprechen. Die genaue Kenntnis der Zielgruppe birgt also viele, auch finanzielle, Vorteile!

Michael Proksch
Ihr Spezialist für

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Wie der Mensch denkt…

Montag, 14. Juli 2008 | Autor:

Wie der Mensch denkt...

Sich hier mit der Verarbeitung von Reizen oder Denkprozesse an sich zu beschäftigen, würde den Umfang sprengen. Dennoch gibt es zwei Ratschläge, die sich stark vereinfacht darstellen lassen und Ihnen helfen könnten, Ihre Mitmenschen bzw. Ihren besser zu verstehen.

Versuchen Sie die Ratschläge auf sich selbst anzuwenden und Beispiele dafür zu finden, um es zu verinnerlichen.

1. Der Mensch meidet komplizierte Situationen. Und das in allen Punkten, die Ihn anstrengen könnten (damit meine ich Themengebiete, die ein Mensch nicht leiden kann, wie die Steuererklärung oder Versicherungsangelegenheiten). Versuchen Sie Ihrem Kunden Entscheidungen zu vereinfachen, indem Sie diese auf ein paar wenige Punkte herunterbrechen. Erzählen Sie nicht zu viel von einem Thema, welches Ihren Kunden ehh nicht interessiert. Sie werden es ihm auch nicht interessanter gestalten können.

2. Der Mensch entscheidet zu 90% unbewusst und emotional. Kennen Sie die Situation, in der Sie sauer waren auf einen Menschen, weil er sich in Ihren Augen vollkommen unrational verhielt? Dieser sich bei Ihnen entschuldigt und Sie die Situation nun ganz anders sehen? An den Fakten hat sich nichts geändert, an Ihrer emotionalen Grundstimmung schon.

>> Der Mensch möchte es einfach, und entscheidet zu 90% emotional.

Michael Proksch
Ihr Spezialist für

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Fitness, eine Branche im Wandel

Montag, 14. Juli 2008 | Autor:

Nach 5 Jahren als Berater im Fitnessbereich kann ich heute mit Recht behaupten, wir wandeln uns. Ich spreche nicht vom Wandel der Muckibude zum Gesundheits- oder Wellnesstempel, der sich bereits vor gut 10 Jahren vollzogen hat und dem heute immer noch viel zu viele Studioinhaber hinterherhängen.

Nein, ich meine die Art des Auftretens eines guten Studios. Dabei ist es sicherlich einfacher auf dem Land, als in der Stadt zu bestehen. Auf dem Land reicht die Bindung zum Studiobesitzer und meist eine räumliche Trennung zur Konkurrenz, um schrittweise Erfolg zu haben. In der Stadt hingegen besitzen Sie beispielsweise im Raum Leipzig 50 Konkurrenten und müssen, da die Wahrnehmung kaum eine Differenzierung zulässt durch Professionalität überzeugen. Aber wie? Mit vorgefertigter von Großanbietern oder vom Enkel, Aushilfskräften und Trainern ohne professionelle Ausbildung wohl nicht. Das Betreiben eines Studios besteht heute nicht mehr nur darin Geräte aufzustellen oder den Mitgliedern auf der Kursfläche interessante Verrenkungen zu präsentieren. Der Markt ist schwierig und professioneller geworden, die Rendite liegt normalerweise weit unter fünf Prozent und “runde”, spezialisierte Konzepte auf bestimmte Probleme nehmen Schritt für Schritt den Platz von Fitnessstudios ein.

Denken Sie als Studioinhaber einfach mal darüber nach, was Ihre Zielgruppe sich wünscht. Und da es in diesem Bereich mehr als kompliziert und die Branche schwer einzuordnen ist, wie Sie ein feststehendes definieren, welches sich Ihre Mitglieder einfach einprägen und weiterempfehlen können. Spezialisieren Sie sich! Aber bitte sinnvoll!

Michael Proksch
Ihr Spezialist für

P.S Vielen Dank an dieser Stelle an Jens Nicklisch, der mir in der Fitnessbranche immer als guter Ratgeber zur Seite stand.

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Vertragsloses Training

Donnerstag, 3. Juli 2008 | Autor:

Was sind Eure Erfahrungen mit vertragslosem ???

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Studiomarketing Stadt vs. Land

Sonntag, 29. Juni 2008 | Autor:

Hallo liebe Studioleiter & -inhaber,

in jahrelanger Betreuung von Studios aus Städten wie Berlin, Cuxhaven, Leipzig, … sowie Studios vom Land wie z.B. Fränkisch Crumbach ist eindeutig festzustellen, dass - & Werbestrategien nicht generell gleich aussehen können, wie es die Beratungsgesellschaften und Werbeanbieter im Fitnessbereich propagieren. Die Budgets sind andere, die Werbemedien reagieren grundsätzlich anders. Lassen Sie mich ein Beispiel bringen: Die Reaktion auf eine in der LVZ (Leipziger Volkszeitung) mit einem Werbeetat von 2000 EURO ist weit geringer als eine Flyerwerbung für 400 EUR inkl. Verteilen. (Leipziger Studio)

Lassen Sie uns von gemeinsamen Erfahrungen & Beispielen, wenn es geht auch mit ein paar Zahlenangaben versehen, profitieren.

Ihr Michael Proksch (www.nexiro.de)

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