Cellulite – was ist das?

Dienstag, 8. Juli 2008 | Autor:

Von der Cellulite ist heutzutage fast jede Frau mehr oder minder befallen. Frauen die von der „Orangenhaut“ verschont bleiben, werden immer seltener. Schon entdeckt man bei Mädchen im Pubertätsalter die ersten Verformungen an den Oberschenkeln und Gesäß. Die Cellulite ist mehr als nur ein Schönheitsproblem. Wird sie nicht behandelt, ist die Gesundheit tatsächlich gefährdet. Auf Dauer können Krampfadern, Thrombosen und Ödeme die Folgen sein. Dem kann man zum Glück vorbeugen.

Mit den ersten Furchen und Dellen am Oberschenkel zeigt unser Organismus, daß er mit dem Stoffwechselmüll nicht mehr fertig wird. Das richtige Verhältnis zwischen Versorgung und Entsorgungskapazität ist gestört. Der Grund dafür, daß das nicht geschehen ist, liegt an der mangelnden Muskelpumpentätigkeit, dem Antrieb des Lymphsystems. Cellulite heißt nichts anderes als ausgequaddelte Fettzellen in denen Schlackestoffe unseres Stoffwechsels abgelagert sind. Eigentlich hätten diese Stoffwechselschlacken über die Lymphkanäle abtransportiert werden müssen. Das Ergebnis ist ein schlaffes Bindegewebe.

Die Ursache für ein schwaches Bindegewebe sah man bislang in der typisch weiblichen Konstitution, ausgelöst durch bestimmte weibliche Geschlechtshormone. Mitverantwortlich werden heute Hormone gemacht, die über Medikamente und Mastviehfleisch in unseren Körper gelangen. Das Ergebnis ist eine massive Bindegewebsschwäche, die nicht nur Frauen befällt, auch immer mehr Männer haben „Orangenhaut“. Die Cellulite ist eine lokale Lymphzirkulationsstörung. Der Organismus pumpt auf Grund fehlenden Gegendrucks, vom Bindegewebe nur unzureichend Lymphflüssigkeit und Schlackestoffe aus den betroffenen Körperpartien ab. Von dieser fehlenden Kompressionswirkung des Bindegewebes sind nicht nur die Lymphgefäße sondern auch die Venen betroffen.

WWer von der „Orangenhaut“ befallen ist und wirkungsvoll dagegen angehen will, wird auf Dauer nicht daran vorbeikommen, den Flüssigkeitsbedarf des Körpers umfassend zu befriedigen. Im anderen Fall bleibt es beim „versumpften“ Gewebe. Deswegen empfehlen wir dringend, während und nach der Rollenmassagebehandlung viel zu trinken. Unser Organismus braucht mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit (Wasser, Molke, ungesüßte Fruchtsäfte, ungesüßten Tee, jedoch keinen schwarzen Tee) pro Tag. Vergessen Sie nicht, daß Ihr Körper bei seiner Entsorgung ähnlich arbeitet wie eine Waschmaschine. Wer vergißt, die Wasserleitung aufzudrehen, bekommt seine Wäsche nicht sauber. Wichtig ist außerdem eine richtige Ernährung: wenig Fleisch (fettarm), mageren Fisch, Milchprodukte, Frischquark oder Molke, ungeschälten Reis, Vollkornbrot, Knäckebrot, Gebäck aus Vollkornmehl, frisches Gemüse, Kartoffeln, Salat und viel frisches Obst und Kräuter sowie kalt gepreßte Pflanzenfette.

Nachdem der erste mögliche Grund, die falsche Ernährung, beseitigt ist, folgt der nächste Schritt: Entsorgung durch Rollenmassage. Von den Füßen aufwärts, über Schenkel, Gesäß, Hüfte, Leiste und den Bauchbereich erfolgt die Rollenmassage. Mit sanftem Druck wird die Lymphe mobilisiert und abdrainiert.

Thema: Abnehmen, Allgemeines, Rollenmassage, Tiefenwärme | Beitrag kommentieren

Tiefenwärmegerät Body Shaping System

Montag, 30. Juni 2008 | Autor:

Ich habe ein Tiefenwärmegerät Body Shaping System bekommen und keine Deutsche Gebrauchsanleitung / Bedienungsanleitung. Wie bekomme ich diese?

Thema: Tiefenwärme | 4 Kommentare